2019 VM Karlsfeld


durch J. Lingnau

Eines vorweg:

Jeder Sport, auch der Triathlon, braucht Regeln an die sich jeder zu halten hat.

Sonst würde der eine mit Flossen schwimmen, der andere mit einem E-Bike fahren und der dritte beim Laufen abkürzen. Über die Sinnhaftigkeit deren Umsetzung oder Sanktion bei Regelverstoß kann man immer anderer Meinung sein.

Nun zu meinem Rennen: Das Schwimmen verlief unspektakulär und war langsam wie immer, auf den späteren Sieger, Markus Stöhr, verlor ich gut 4 Minuten.

Nach einem halbwegs schnellem Wechsel in 1:46 freute ich mich schon aufs Rad, zurzeit meine Paradedisziplin. Da von der ersten Startgruppe noch die Langsameren eine gefühlte Ewigkeit brauchten um auf ihre Räder zu steigen, rannte ich an ihnen vorbei, sprang aufs Rad und los.

Das Radfahren war wie immer diese Saison, immer Druck aufs Pedal und den Kopf runter. Nach offizielle 1:04:42, war es dann auch knapp die beste Radzeit des Tages. Der anschließende Lauf war unspektakulär, die Laufbeine waren nicht perfekt, konstant 3:49 führten zu einer 38:13, wobei die ungewohnt angenehme Temperatur es sich deutlich einfacher anfühlen ließen, als die letzten Jahre.

Im Ziel sagte man mir, dass ich mit 2:11:49 Gesamt Fünfter geworden wäre, wobei man mich nächstes Jahr in die erste Startgruppe stecken will, um das Rennen spannender zu machen.

Bis dahin alles gut.

Später sagte man mir, ich wäre disqualifiziert worden, der Grund dafür sei noch unklar. Eine halbe Stunde später stellte sich heraus, der Wettkampfrichter wertete meinen Aufstieg als Überholen in der Überholverbotszone, ich hätte mich brav anstellen sollen. Über die Sinnhaftigkeit dieser Entscheidung kann man geteilter Meinung sein aber, da hat Diskutieren sowieso keinen Sinn, also ist dem halt so.

Nächstes Jahr stellt sich das Problem nicht, da ich in die erste Startgruppe komme und hoffentlich bis dahin mal vernünftig Schwimmen lerne.

Die Platzierung ist natürlich weg, die Leistung bleibt.


Erfasst unbekannt, verschickt durch Sigi G.

Karlsfelder Triathlon 2019

Am 14. Juli 2019 in aller Frühe geht es los beim 31. Karlsfeldertriathlon. Das Fahrrad in den Fuhrpark bringen und die Laufsachen daneben legen und wichtig merken wo alles liegt.

Das Wetter zeigt sich von der angenehmen Seite, nicht zu warm und kein Regen.

Um 09.00 Uhr der Startschuss für die ersten und im fünf Minuten Abstand folgen dann die nächsten auf die 1.500 m Schwimmstrecke durch den See; ab 10.20 Uhr folgen dann die Teilnehmer für die Volksdistanz (500 m schwimmen)

Nach dem schwimmen folgt gleich eine kleine zusätzliche Anstrengung raus aus dem See und hoch dem Berg ab in den Park wo das Fahrrad steht; noch Mal ein Stück laufen und rauf auf das Fahrrad.

Jetzt raus auf die Radstrecke zur B 417 und radeln was das Zeug hergibt, denn die Strecke hat wenig Bergpassagen und somit sehr flach was für viele sehr angenehm ist.

Danach geht es wieder zurück und wechsel in die Laufklamotten. Ins Stadion abbiegen und hinten wieder raus und nach 5 km ist man wieder im Stadion um die zweite Laufrunde in Angriff zunehmen.

Leider gibt es auch eine Disqualifikation hinzunehmen und das erwischte den besten von Dachau

Joachim Lingnau kam nach 2:11,49 als Fünfter ins Ziel  (zum ersten Mal unter den besten 10)

Kommen wir nun aber zu den Ergebnissen der Dachauer Triathleten die als Vereinsmeisterschaft gewertet wird:

1. Maximilian Zellner 2:22,34 (AK 6)    

2. Claus Hielscher   2:24,29  (AK 6)

3. Tom Weiler 2:26,28  (AK 15)

4. Günter Reichl      2:27,14  (Platz 2 AK)

5. Heiner Fischer 2:28,25 (Sieger in seiner Altersklasse)

6. Stephan Kaiser 2:30,12 (AK 12)

7. Dr. Ingo Weber   2:30,15 (AK 15)

8. Xaver Grimm  2:34,05  (AK 24)

9. Andreas Meyer 2:38,42 (AK 24)

10. Christoph Gollob 2:54,56  (AK 44)

Damen:

1. Anja Stephan        2:49,55  (in der AK 6)

2. Margitta Sandschijew   3:21,14  (AK 14)

Volksdistanz:

Michael Goeb   1:24,21 

Stefan Lechner  1:28,23

Andrea Lechner  1:35,26

In der Mannschaftswertung erreichten Maximilian, Claus und Tom mit 7.13,32 Platz 2

Günter, Heiner und Stephan kamen in der Mannschaftswertung auch noch unter die besten 10.

Weitere Ergebnisse die unter SV Dachau gestartet sind bzw. vereinslos 

Volksdistanz:

Ina Kotheder 1:48,40, 

Kurzdistanz:

Rupert Elsenberger  2:31,42

Sascha Jennewein  2:53,25    (noch nicht Mitglied bei Tria)


durch Xaver G.

Wieder mal kochte der Karlsfelder See am 14.7. beim diesjährigen Triathlon und wir vom SV Dachau mitten drin: 15 Athleten gingen in der Kurzdistanz ins Rennen, bei der Volksdistanz waren es nochmals 6. Der Kampf um die Wertung in der Vereinsmeisterschaft lief wie immer rein sportlich ab,  gemeinsam Spaß zu haben stand im Vordergrund und wenn einer zwei Tage vorher plötzlich ein kaputtes Schaltwerk hat, ist über die WhatsApp Gruppe sofort Ersatz organisiert. 
Im Rennen wurden  wir wie immer  durch Trainer, Familien und Freunde kräftig unterstützt. 
Für gute Platzierungen sorgten zum einen die Routiniers, Heiner hat den Sieg der AK 60 quasi aboniert, Günter wurde Zweiter in der AK55. Bemerkbar gemacht haben sich aber die jungen Wilden. Die Neuzugänge Max und Tom erobern zusammen mit Claus dem zweiten Platz in der Mannschaftswertung. Max wird damit auch Vereinsmeister, bei den Frauen siegt wie in den Vorjahren  Anja.

Die Ergebnisse im Detail unter:

 https://karlsfelder-triathlon2019.racepedia.de/ergebnisse/2661