2017 VM Karlsfeld


Karlsfelder Triathlon 2017

Jääääh, Neo erlaubt!

Jäähh, Neo erlaubt!

durch J. Lingnau

Das ist doch die beste Nachricht überhaupt. Meine Begeisterung legte sich allerdings schnell, als ich den kompletten Weg zur 1.Boje so verdroschen wurde wie noch nie. Eigentlich wollte ich ja für meine Verhältnisse ein schnelles Schwimmen hinlegen, aber so eingekeilt zwischen lauter vor Testosteron schäumender Triathleten, war nicht viel mit hoher Ellenbogen. Um dem zu entgehen fehlt mir eindeutig die Fähigkeit die ersten 2-300m schnell anzuschwimmen. Mitten in einer Gruppe ums Überleben kämpfend ging es so über die 1500m, ein Durchschnittspuls von 168, sagt glaube ich alles, lustigerweise war mein Puls im Wasser höher als bei den Landdisziplinen. Auf der Radstrecke, die sich unspektakulär wie immer zeigte, konnte ich 8 oder 9 Athleten vor mir schlucken, aber mein Puls von 166 zeigte im nach hinein, dass da noch mehr hätte gehen müssen. Voller guter Vorsätze ging es auf die Laufstrecke, doch diese schmolzen wie es halt so ist, mit jedem absolvierten Kilometer zusammen. Erwähnenswert sei dieser „Typ“ der mir ab km 2 direkt an der Ferse klebte. Alleine hechelte ich ja schon laut genug, aber zusammen im Duett keuchten und ächzten wir uns durch das immer dichtere Teilnehmerfeld. Als 15ter war ich vom Rad gestiegen, bis km 5 liefen wir auf Platz 11+12 vor. Mit 3:45-50 ging es die ersten 9km relativ kontrolliert zur Sache. Dann schlossen allerdings von hinten noch 2 weitere auf. Auf so was hatte ich ja gar keinen Bock mehr, bis km 9 Tempo machen, um dann noch abgesprintet zu werden. Also noch mal locker machen, konzentriert bis zur Engstelle 200m vor dem Stadion und dann einfach aus der Kurve raushauen was geht. Gedacht, getan, lief ich den letzten km in 3:15, um folgerichtig im Ziel zusammenzuklappen. Später sah ich auf der Ergebnisliste, dass in den nächsten 10sec nach mir 4 weitere einliefen. Es ist also nicht umsonst oder zu spät um noch mal Gas zu geben. Die Hausaufgaben für die Langdistanz in Köln sind gemacht.

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Juli und Triathlon-Zeit im ganzen Land

durch Sigi Gattinger

War vor kurzem Roth und Frankfurt angesagt, ist jetzt der Triathlon in Karlsfeld an der Reihe. Jeder hier in der Region sagt sich da muss ich dabei gewesen sein; so auch die Triathleten des SV Dachau 1925.

Die Teilnehmer aus Dachau nehmen dieses Rennen zum Anlass ihre interne Vereinsmeisterschaft auszurichten über die 1,5 km Schwimmen, ca. 46 km Rad und 10 km Laufen, also die Olympische Distanz. 

Gleich zu Beginn, wenn das Schwimmen ansteht, suchen sich die guten Schwimmer eine gute Ausgangsposition; das bedeutet es zu vermeiden gleich in einem Pulk hängen zu bleiben.

Für den Trainer und Abteilungsleiter Sigi Gattinger ist das die perfekte Gelegenheit seine Athleten mal im Wettkampfmodus zusehen. Gegen Ende des Schwimmens musste er heuer etwas leiden und zittern, denn Georgios Ofanidis schaffte es gerade noch vor der Cut-Off-Zeit aus dem Wasser zu kommen.

Auf der Radstrecke die auf die B 471 führte waren die Athleten auf sich alleine gestellt und quasi ohne Zuschauer unterwegs; dass änderte sich dann wenn es auf der Laufstrecke ging:hier wurde im Stadion kräftig angefeuert; ein zweites Mal wenn es nach 5 km wieder raus ging und ein drittes Mal beim Zieleinlauf.

Für die Dachauer war es auch sehr erfreulich, dass man in der Mannschaftwertung mit Joachim Lingnau, Günter Reichl und Claus Hielscher auf den zweiten Platz kam, knapp hinter SC Prinz Eugen. Unsere Gratulation an die Gewinnermannschaft!

Nun kommen wir zu den Ergebnissen aus Dachauer Sicht und der einzelne Athleten:

Joachim Lingnau, 2:18,13  Platz 11  (AK 3. Platz) = Vereinsmeister!!!

Günter Reichl, 2:22,11  Platz 34  (AK 5)

Claus Hielscher, 2.27,41   Platz 60  (AK 7)

Manfred Giosele, 2:29,36   Platz 76  (AK 9)

Dr. Ingo Weber, 2:32,18  Platz 98  AK 15

Christoph Gollob, 2:33,27

Xaver Grimm, 2:43,15

Michael Goeb, 2:45,18,

Andreas Meyer, 2:45,15

Georgios Ofanisdis;  3:07,13

Anja Stephan, 2:53,43  (AK Platz 6 in der weibl. Wertung) = Vereinsmeisterin!!! (wieder mal)

Auch bei der Volksdistanz (500 m Schwimmen, ca. 26 km Radfahren und 5 km Laufen) waren vom SV Dachau Triathlon einige Athleten mit von der Partie:

Jochen Kurz musste aufgrund einer Knie-OP noch etwas kürzer treten, startete deshalb bei der Sprintvariante und kam nach 1.18,51 als 33. ins Ziel.

Monika Kiefer kam nach 1:43,25 und Ina Kotheder nach 1:49,58 im Ziel an.

Ergebnisse finden Sie hier.

Herzlichen Glückwunsch an alle Athleten, wir wünschen weiterhin eine erfolgreiche Triathlonsaison und gratulieren insbesondere nochmal die Vereinsmeister Anja und Joachim.

Bis zum nächsten Jahr!