Triathlon Kalmar 2014

Ironman Kalmar 2014

Bericht von Petra

 Der SV Dachau war am 16. August 2014 sogar hoch im Norden vertreten: Tom und Petra starteten beim Ironman Kalmar in Schweden. Die Entscheidung für den Ironman in Schweden war nicht schwer gefallen, da wir beide das Land gerne mögen und die Radstrecke in Relation eigentlich flach ist. Nach Jahren der Vorbereitung (danke SIGI für die Swim-Trainings beim SV Dachau) und trotz eines schweren Radunfalles im Frühjahr von Petra reisten wir frohen Gemütes am 13.08. mit Zwischenstopp in Flensburg nach Kalmar, gelegen an der Süd-ostküste Schwedens.

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eingechecked!

Vor Ort war alles bestens organisiert und die Menschen sind einfach mit dem Ironman-Virus infiziert gewesen. Zwei Tage vor dem großen Tag holten wir die Startunterlagen.

 

 

 

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Wettkampfbesprechung!

 

Wir nahmen selbstverständlich an der Wettkampfbesprechung teil, 🙂

 

 

 

 

 

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Beutel-Check!

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Wasser-Check

und der Tag davor war wie üblich für den Bike-Checkin, Wechselbeutel-Abgabe und ein erstes erfühlen des Wassers vor Ort vorgesehen.   Der Tag selbst:

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Neo an, Mütze auf, Brille auf. Es kann los gehen.

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Das Rad darf jetzt freigemacht werden!

 

 

 

 

 

 

 

Die Nacht war kurz-unruhig und endete gegen 4 Uhr. Schnell gefrühstückt… danach in die WZ das Bike von der Schutzfolie befreit und nochmals alle Wechselbeutel gecheckt. Petra war schrecklich aufgeregt da ihre LD- Premiere bevorstand, aber das Wetter war traumhaft. Blauer Himmel, kaum Wind und das Meer schien ruhig. Und schon waren wir im Neo auf dem Weg zum Start. Start war um 07.00 Uhr und wurde wie bei einem Marathon als Wellenstart bis 07.15 Uhr durchgeführt. Das war im Vergleich zum Massenstart ein sehr angenehmes Gefühl. Erst ca. 2 km im Hafengebiet von Kalmar, und dann ab durch den Kanal mit Brackwasser Richtung Wechselzone. Schon beim Schwimmen war eine Megastimmung. Das einzige was ein wenig irritierend war: Es waren unzählige Quallen im Wasser, die allerdings ungefährlich waren.

Swim-Startbereich.

Swim-Startbereich.

3,8 km Schwimmen : DONE   Ab aufs Bike..die ersten Kilometer verflogen bis zur Brücke nach Öland (die vorgelagerte Insel) wie im Flug. Und über diese tolle 6 km lange Brücke zu radeln war schon ein echtes Highlight für sich. Öland war landschaftlich einfach genial… Moor, ländliche Idylle, Küste und und Bauernhöfe. Alle Menschen waren an den Straßen und feuerten mit an. Trotz starkem Gegenwind waren die ersten 100 km auf Öland sehr kurzweilig. An Land galt es dann noch einen ca. 80 km Loop zu radeln bevor in den Marathon gestartet wurde. Wetter war immer noch stabil bis auf ein kurzes Gewitter mit starkem Regenguss. Verpflegung gab es alle 20 km und war top organisiert..auch Hobbydraftern wurde auf der Radstrecke gut zugesetzt. Die Schweden sind halt sehr korrekt. 180 km Rad: DONE   Der Marathon war in 3 Runden zu absolvieren: 2 km davon immer durch die Stadt und der Rest entlang der Küste…durch Wohngebiete und Parks. Und auch dort waren die Menschen und die Stimmung bombastisch… Wetter blieb bis auf einen kurzen Schauer einfach perfekt. Alle 2 km waren Aid-Stations wo wir uns wieder verpflegen konnten. Petra hatte etwas mit ihrem Magen zu kämpfen und später quälten ihr Seitenstiche..aber im Grunde lief alles wie am Schnürchen. Und dann kam das was der unvergessliche Moment sein werde, der Zieleinlauf… Die Menschenmenge in einem der längsten Zielkanäle war einfach Gänsehaut pur.

Gänsehaut Stimmung...

Gänsehaut Stimmung…

Und endlich sagte der Moderator den Satz für den sich alles gelohnt hat: „ Petra, you are an IRONMAN!   42 km Laufen: DONE

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Ziel erreicht!

Zeiten, Ergebnisse und noch mehr Bilder findet man hier !

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